Restrukturierung_Befreiungsschlag eines Gesundheitsdienstleisters

Befreiungsschlag eines Gesundheitsdienstleisters

Eine sich verändernde Nachfrage und technologische Entwicklungen, die die Markteintrittsbarrieren senkten, hatten die Erlössituation verschlechtert und inzwischen zu  Verlusten auf Ebene der P&L geführt. Versuche, sich den Veränderungen anzupassen, brachten immer nur kurzzeitige Verbesserungen, die schnell wieder aufgebraucht waren. Die Konzernmutter forderte eine nachhaltige Veränderung und schickte einen Restrukturierungsmanager.

Eine umfassende Restrukturierung und Neuausrichtung waren erforderlich

Die Strategie: Konzentration zurück auf das erfolgreiche Kerngeschäft des Unternehmens. Schließung unprofitabler Standorte, Übertragung des Commodity-Geschäfts auf Partner und Aufgabe nicht wettbewerbsfähiger Bereiche.

Die Herausforderung: Mehrere Standorte mit unterschiedlichen Betroffenheiten, eine internationale Muttergesellschaft und ein nur partiell eingebundenes lokales Management.

Die Umsetzung: Wir haben die Strategie in Erläuterungsdokumente für Wirtschaftsausschuss, Betriebsrat und Betriebsversammlungen überführt. Wir haben das Management für seine Rolle im Prozess vorbereitet und trainiert, die komplette interne und externe Kommunikation entwickelt und umgesetzt sowie Arbeitspapiere für das Konzernmanagement erstellt. In enger Abstimmung mit dem Arbeitsrecht haben wir über kommunikative Interventionen die Verhandlungskommission unterstützt und den Leiter des Geschäftsbereichs im Konzern bei seinen Aufgaben begleitet.

Die Ziele konnten erreicht werden.

Das Unternehmen schreibt wieder schwarze Zahlen, die Kunden hielten dem Unternehmen trotz scharfen Wettbewerbs die Treue. Über ein sich anschließendes Change Programm wurde die Mitarbeiterschaft neu zusammengeführt.

Zentral war, die Notwendigkeit der Veränderung und die Angemessenheit der Maßnahmen transparent zu machen sowie von ihrer Richtigkeit zu überzeugen. Die Kunden, vor allem aber die eigenen Mitarbeitern.

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Willi Cornel
...würde gerne Instrumente spielen, kam aber nie über die Melodica hinaus. Bei BCC orchestriert er sogar und berät strategisch und kommunikativ zu HR- und Nachhaltigkeitsthemen. Dort wo sich Dinge an den Schnittstellen von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bewegen, ist sein Interesse geweckt. Und für die ganz dicken Bretter kaut er zur Entspannung auf den ganz Dünnen – ohne Zahnstocher geht er nicht aus dem Haus.
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